Pfingstlager 2017

Am Samstag, 03.06.2017 ab 09:30 sind wir in Hospental (UR) angekommen. Für knapp 3 Tage sind wir dann im Walchwilerhus untergekommen.  Wir haben uns selbst verpflegt und organisiert (ein grosses Merci an die Organisatoren und Helfer!!!) . Die Infrastruktur war super: von der Küche, den tollen Schlafräumen bis zu der eher kleineren Turnhalle ums Eck, hat alles gepasst. Die bestmögliche Anfahrt war über die Autobahn A1 bis Erstfeld und von dort aus via Hauptstrasse Richtung Andermatt/Furkapass. Der Pfingstverkehr verursachte einen ca. 15 Kilometer langen Stau, der ca. 1 Stunde Wartezeit für diejenigen verursachte, welche erst ab Wassen von der Autobahn wollten.

Die Sensei hatten einen anspruchsvollen Trainingsplan erstellt und noch vor dem Mittag ging es mit dem Training los. Leider war das Wetter die ganzen 3 Tage meist recht neblig und nass, so dass es nur zu wenigen Outdoor-Aktivitäten eingeladen hat. Aber dank der sehr nahen Turnhalle konnten die Karatekas trocken und rasch ihren Hauptrainingsort erreichen.

Die Führung des Trainings hatten Sensei Turgay und Sensei Patrick. Die Karatekas wurden in 2 Gruppen, entsprechend ihrem Kyu, aufgeteilt. Entsprechend dem Alter und Kyu konnten die kleineren Karatekas spielerisch ihre Fähigkeiten ausbauen. Die bereits erfahreneren braungürtel Karatekas mussten das strengere Dan-Prüfungsprogramm durchlaufen.  Selbstverständlich wurden aber auch Katas, Kumite und die Grundtechniken unter der Leitung von Sensei Cengiz Stufen gerecht vertieft. Das Trainingslager ist ein Intensivkurs für alle und bietet eine grossartige Möglichkeit die Karatetechniken zu vertiefen. Aber auch der gemeinsame Teamgeist konnte in den Gruppen und in den beteiligten Karateclubs ausgebaut werden. Am Abend oder in den Pausen wurde gespielt, hat man sich ausgetauscht, gelesen, Tischfußball gespielt oder auch Filme geschaut. Schließlich habe wir alle das gleiche Interesse: die Philosophie, Kultur und Fähigkeiten von Karate zu leben und erlernen.

Ein Höhepunkt für alle Teilnehmer war sicherlich am Sonntag Nachmittag der Schwertkampf unter der Leitung des Sensei Patrick Brunner von dem Karateclub Muhen der auch in einem Hakama gekleidet auffiel. Ein Teilnehmer durfte sich in einer vollen Schutzausrüstung, dem Bōgu, den Kendo Schlagtechniken mit dem schwertähnlichen Schlagstock, dem Shinai, entgegenstellen. Eine interessante Exkursion in das Gebiet der Samurai.

Am Montag Morgen gingen die Karatekas noch vor dem Frühstück eine Runde laufen. Dann galt es zu packen und das Abschlusstraining zu absolvieren, so dass wir dann alle noch im Verlauf des Nachmittags, diesmal staufrei, wieder Zuhause waren.

Impressionen